Shutterzombie

erklärt Kameras.

Die Kamera

Eine Kamera ist zunächst einmal ein lichtdichter Kasten mit einer Öffnung und einer gegenüber­liegenden Seite, auf die das vom Motiv reflek­tier­te Licht fällt. Um ein Abbild aufzeichnen zu können, muss sich dort etwas befinden, das das Licht spei­chert. Früher war das der Film und heute ist es ein digitaler Sensor.

Belichtung

Die korrekte Belichtung ergibt sich aus der Kombination aus Belichtungs­zeit und Durch­messer der Öffnung. Man kann sich das wie einen Eimer vorstellen, den man mit einer be­stimmten Menge Regen füllen will.

Tröpfelt es nur, muss man länger warten bis man genug gesam­melt hat, und umgekehrt. Außer­dem hat man die benötigte Menge Regen umso schneller gesammelt, je größer der Durch­messer des Eimers ist.
Um die Dauer der Belichtung steuern zu können, haben Kameras einen Verschluss vor dem Sensor, der sich nach dem Drücken des Aus­lösers für eine bestimmte Zeit öffnet.

Belichtung

Die korrekte Belichtung ergibt sich aus der Kombination aus Belichtungs­zeit und Durchmesser der Öffnung. Man kann sich das wie einen Eimer vorstellen, den man mit einer bestimmten Menge Regen füllen will:

Tröpfelt es nur, muss man länger warten bis man genug gesam­melt hat, und umgekehrt. Außerdem hat man die benötigte Menge Regen umso schneller gesammelt, je größer der Durch­messer des Eimers ist.
Um die Dauer der Belichtung steuern zu können, haben Kameras einen Verschluss vor dem Sensor, der sich nach dem Drücken des Auslösers für eine bestimmte Zeit öffnet.

Objektiv

Ein einfaches Loch hat Nachteile was die Bild­schärfe und Belichtungszeit angeht. Um ein scharfes Foto zu bekommen, muss die Öffnung sehr klein sein, was wiederum dazu führt, dass man sehr lange belichten muss.
Heute haben alle Kameras anstelle eines ein­fachen Lochs ein Objektiv, das das Licht durch Linsen auf dem Sensor bündelt. Dadurch kann man die Öffnung groß machen, und trotzdem ein scharfes Bild bekommen.

Fokus

Eine Sammellinse ist die einfachste Form eines Objektivs. Sie bündelt Lichtstrahlen am Fokus­punkt.
Dieser ist abhängig von der Entfernung zum Motiv. Ist das Motiv zu nahe, liegt der Fokus­punkt hinter dem Sensor. Ist es zu weit, liegt er vor dem Sensor, was in beiden Fällen dazu führt, dass es nicht scharf abgebildet wird. Damit man nicht ständig vor und zurück laufen muss, ver­schiebt man einfach die Linse nach vorne oder hinten. Man nennt dies fokussieren.

Stell mal scharf!

Blende

Gute Objektive haben außerdem eine eigene veränderbare Öffnung, die Blende genannt wird. Mit der Größe der Öffnung än­dert sich nämlich nicht nur die Belichtungszeit. Je größer die Blende ist, desto kleiner wird der Bereich des Bildes, der scharf abgebildet werden kann. Dieser wird Schärfentiefe genannt. Mithilfe der Blende kann man steuern, wie groß oder klein die Schärfentiefe ist. Bei Portraits z.B. wählt man oft eine offene Blende, sodass störende Objekte im Hintergrund versch­wimmen.

Licht-
empfindlichkeit

Neben der Belichtungszeit und der Blenden­öffnung gibt es noch einen dritten Faktor, mit dem man die Belichtung beeinflussen kann: Die Lichtempfindlich­keit, auch als ISO-Wert be­zeich­net. Diesen Wert zu erhöhen, kann Kameras zwar um ein vielfaches emp­findlicher für einfall­endes Licht machen, jedoch gibt es auch hierbei unerwünschte Neben­effekte, wie zum Beispiel Bild­rauschen. Deshalb sollte der ISO-Wert nur dann erhöht wer­den, wenn es nicht anders geht.